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Verkehrswege
Dieser Post-Meilenstein stand auf
der ehemaligen Kreuzung Pieper (Hagener Str. / Stockumer Str.) in Brünninghausen.
Er macht das ganze Dilemma der Reichsstadt Dortmund bewußt, die zu dieser Zeit
in eine tiefe Bedeutungslosigkeit gefallen war. Die Preußen als
Landesherren der Grafschaft Mark schufen im 18.
Jahrhundert Postwege, um schnelle
Informationsverbindungen für das Militär, den Staat und die Wirtschaft zu
erreichen. Die Hauptstrecke von Köln nach Berlin verlief
nicht über den Hellweg. Dortmund, das nicht zur Grafschaft Mark gehörte,
wurde einfach umgangen. In
Aplerbeck erinnert die Köln-Berliner-Straße an diese Verbindung. - Der Stein
ist heute am Eingang zur Hotelfachschule zu besichtigen. Die Kreuzung Pieper
wurde damals zu einem gewichtigen Verkehrsknotenpunkt. Hier kamen die
Poststrecken Köln - Berlin und die Nord-Süd-Verbindung zusammen. Bis Brünninghausen
fuhr später die Hörder Kreisbahn (Straßenbahn). Vom „Dortmunder Block“ (südlich
der heutigen Westfalenhalle) fuhr ebenfalls eine Bahn nach Brünninghausen. Die
- in die vielen Ausflugslokale nach Lücklemberg strebenden - Nordstädter
nutzten diese Bahn-Verbindung.
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